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Energie .....

1996: Die EU-Kommission hatte den der Mitgliedsstaaten empfohlen, die Energiemärkte durch Regulierungsbehörden überwachen zu lassen.

2003: Verbraucherschützer nehmen Ministerin Künast in die Pflicht. Versorger sollen fünf Milliarden zu viel kassiert haben. Verbraucherschützer sprechen von einer Plünderung der Energieverbraucher. Die Grünen-Politikerin habe die Möglichkeit der direkten Einflussnahme auf die Entwicklung, sagte Edda Müller, Vorsitzende des BV der Verbraucherzentralen. Zusammensetzung der Strompreise, 18 Cent/KWh: Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz 0,31, Eneuerbare Energien Gesetz 0,42, Vertrieb 1,0, Messkosten 1,0, Konzessionsabgabe 1,99 Stromsteuer 2,05, Umsatzsteuer 2,54, Strombezug 3,03 und Netzentgelt 6,0.

Windenergiebranche befürchtet wegen der vom Bundesumweltministerium geplanten Förderkürzungen Umsatzeinbußen. Bei der geplanten Förderungssenkung um 30% bis 2010 sei mit einem Umsatzrückrang von bis zu 15% zu rechnen. Nur durch den Ausbau der Windenergie könnten 46.000 Arbeitsplätze gesichert werden. Die Windenergie wird über eine Umlage beim strompreis gefördert und beträgt etwa 1 Euro pro Haushalt. Die Branche setzte 2002 rund 3.5 Milliarden Euro um. Die Strompruktion ist um 40% gestiegen. Die Kosten um 55% gesunken.

2004: Mit massiven Förderungen von Solarparks drückt die Regierung den Ökostrom in den Markt. Bezahlen müssen es die Stromkunden. 45,7 Cent muss ein Energieunternehmen für jede KW/h zahlen, wenn sie aus einer Freilandanlage ins Netz eingespeist werden. 62,4 Cent müssen bezahlt werden, wenn die Solaranlage an oder auf einem Gebäude stehen. Die Gelder fließen für 20 Jahre. Mit Marktwerten hat das nichts zu tun. An den Strombörsen wird die KW/h für rund 4 Cent gehandelt.

Der deutsche Strompreis gehört in der EU zu den höchsten. Nirgendwo sonst sind die vom Staat verursachten Bestandteile der Kosten so hoch wie bei uns. Diese Kosten summieren sich auf rund 40% des Strompreises. Dazu kommen noch einmal rund 40% Transportgebühren. Ab 2005 soll eine Regulierungsbehörde die Preisgestaltung der Monopolisten überwachen.

2005: Reformpläne der Regierung würden die Stromkosten um rund 17 Euro pro Jahr erhöhen. Großkunden werden preiswerte Stromkosten versprochen, die der privat Verbraucher dann bezahlen muss.

Eine von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Studie kommt zu dem Ergebnis, das der Ökostrom für die Verbraucher wesentlich teurer als vermutet kommt.

Wirtschaftsminister erlauben Tariferhöhungen. Die Verteuerung wird ab 2006 rund 4,7% betragen. Die Erhöhungen fallen je nach Bundesland unterschiedlich aus.

Nach einer EU-Richtlinie sollte eine Regulierungsbehörde schon 2004 ihre Arbeit beginnen. Doch das Gesetz und die Behörde gibt es noch immer nicht.

2007: Die Energiepreise haben ein Niveau erreicht, das nicht mehr begründbar erscheint. Im Strommarkt liegen die Preise lt. mehrerer wissenschaftlicher Studien beträchtlich über den Kosten der Produktion und Bereitstellung. Die Hauptursache sind ein fehlender Wettbewerb, sowie die Konzentration auf der Erzeugungs- und Übertragungsebene. Aber auch der Staat dreht kräftig an der Preisschraube. Die staatliche Belastung ist heute fünfmal so hoch wie vor acht Jahren. Bei Privat-, Haushaltskunden entfallen mittlerweile 40% des Preises auf Steuern und Abgaben, wie z.B.: Stromsteuer, Umsatzsteuer, Konzessionsabgaben, Umlagen für erneuerbare Energieträger und Kraft-Wärme-Kopplungsanla- gen und der Emissionshandel mit Kohlendioxid Zertifikaten. Eine Studie von der EU-Kommission in Auftrag gegeben, kommt zum dem Schluß, daß für Strom rund 30% weniger ohne diesen Handel bezahlt werden müsse. Da die Energieversorgung von der Politik zunehmend unter das Primat des Klimaschutzes gestellt wird, sind ein Abbau der staatlichen Belastungen und damit Senkungen der Preise nicht zu erwarten.

2008: Stehen 350 Mio. Euro, 2009 sogar 500 Mio. Euro Fördermittel für Energiesparer zur Verfügung. Je geringer der Energiebedarf, desto höher der Zuschuß, u.A. für Pelletheizungen und Solaranlagen. - Der Solarboom und die hohen Einspeisevergütungen führen dazu, daß der Verbraucher die bis 2015 installierten Anlagen mit mehr als 100 Mrd. Euro subventionieren wird. - Asiatische Hersteller von Solaranlagen profitieren von der deutschen Förderung am meisten. Mehr als 50% aller auf deutschen Dächern verbauten Module stammen aus asiatischen Ländern. China wurde dadurch Weltmarktführer mit einem Marktanteil von 28%, gefolgt von Japan mit 22%, wobei Deutschland nur einen Marktanteil von 21% erreicht. Dazu kommt, daß die deutsche Solarindustrie vorwiegend Arbeitsplätze im Ausland schafft. die Module werden dank großzügiger deutscher Subventionen im Ausland von ausländischen Arbeitskräften hergestellt und dann teuer in Deutschland verkauft. Bezahlt wird dieses nahezu risikoloses Geschäftsmodell von den deutschen Strom-Verbrauchern. - Der staatliche Anteil der Stromkosten liegt nun bei 41% und dem Staat ist an einer Senkung der Stromkosten nicht gelegen, da er an jeder Preissteiegerung kräftigt mitverdient. - Eine Megawattsstunde MWh kann in einem Gas- und Dampfturbinenkraftwerk für 46.-- Euro hergestellt werden, in einem Steinkohlekraftwerk  ab 41.-- Euro und in einem abgeschriebenen Atomkraftwerk für ca. 17.-- Euro. Der Börsenpreis liegt dagegen über 50.-- Euro

2009: Die Strompreise steigen weiter und zwar um 14%. Begründet wird dies mit steigenden Netzkosten und das Erneuerbare- Energien-Gesetz EEG. Verabschiedet wurde es 2000 von der rot-grünen Regierung. Geregelt ist da, daß regenerative Energien wie z.B. Wind, Wasser und Solarstrom bevorzugt behandelt werden. Sie müßen vorrangig ins Netz eingespeist werden und unabhängig der jeweiligen Preise der Strombörse werden diese fest vergütet und vom Verbraucher bezahlt. Diese politisch gewollten Kosten sind deutlich höher als die tatsächlichen Erzeugerkosten . Die Regierungen, jeglicher Farbe, finden diese Mehrkosten berechtigt.

2010: März - Minister Horst Seehofer will die vom Bund geplante Senkung der Solarförderung wieder ändern, da in Bayern 10.000 Arbeitsplätze von der Förderung abhängen.

Bei der Energiebörse rutschen die Preise ab und zu ins Minus, d.h. der Strom wird unter Wert verkauft und Käufer bekommen zu dem gekauften Strom Geld wenn sie den Strom abnehmen. Ca. 14 Mio. Euro konnten professionelle Käufer an nur einem Tag verdienen nur in dem sie den Strom kauften. Bezahlt wird auch das vom Verbraucher.

 
 

 

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